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Best Airport Staff In Europe 2017 - Hattrick | 20.03.2017


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Zum dritten Mal in Folge: Flughafen Wien für „Best Airport Staff in Europe“ ausgezeichnet
 
Kundenorientierung steht für den Flughafen Wien im Vordergrund: Das bestätigt auch das Marktforschungsinstitut Skytrax und verleiht dem Wiener Airport zum dritten Mal in Folge den Award zum „Best Airport Staff in Europe“. Über 13 Mio. Passagiere haben insgesamt 550 Flughäfen bewertet und dabei die Dienstleistungsorientierung, Freundlichkeit und Kompetenz der Mitarbeiter am Flughafen Wien erneut als herausragend eingeschätzt. Verliehen wurde die Auszeichnung gestern Abend, Dienstag, 14. März 2017, im Rahmen der Passenger Terminal Expo 2017 in Amsterdam. Dies ist bereits die zweite Auszeichnung in diesem Jahr für die Servicequalität des Flughafen Wien: Erst vor wenigen Tagen, am 6. März 2017 wurde der Flughafen Wien mit dem Airport Service Quality-Award in Gold von ACI (Airport Council International) ausgezeichnet. Insgesamt kann VIE mit dem 4-Stern-Prädikat, dem 3. und 1. Platz bei den ASQ-Awards, zum dritten Mal in Folge Europas bester Flughafen-Mannschaft und dem Beryll-Award für Barrierefreiheit eine ansehnliche Erfolgsbilanz aufweisen.
 
„Diese Auszeichnung ist eine Bestätigung für die hohe Kundenorientierung, die herausragende Einsatzbereitschaft und die sehr gute standortweite Zusammenarbeit, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Flughafen-Standort jeden Tag erbringen. Drei Mal in Folge für die beste Flugmannschaft Europas ausgezeichnet zu werden bestätigt unsere Qualitätsstrategie und wir sind stolz auf das gesamte Team.“, zeigen sich Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, erfreut.
 
Best Airport Staff: Weltweit als einziger europäischer Airport in den Top Ten
Jährlich analysiert das Marktforschungsinstitut Skytrax anhand von Passagierbefragungen Flughäfen in verschiedenen Kategorien. Für den Award zum „Best Airport Staff“ wird besonders die Dienstleistungsqualität in jenen Bereichen analysiert, die in direktem Passagierkontakt stehen, wie bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Terminals, an den Sicherheitskontrollen, in den Shopping- und Gastronomiebetrieben und vielen weiteren kundennahen Einrichtungen. In Europa hat sich der Flughafen Wien heuer vor den Flughäfen München und Amsterdam durchgesetzt, die auf den Plätzen zwei und drei rangieren. Im weltweiten Ranking der besten Airport-Mannschaften liegt der Flughafen Wien nach neun asiatischen Flughäfen als einziger europäischer Airport in den Top 10. Im Gesamt-Ranking „World‘s Top 100 Airports“ rückt der Wiener Flughafen um fünf Plätze auf Rang 24 vor und bleibt somit unter den Top-30 der besten Flughäfen weltweit. Die jährliche Bewertung von Skytrax gilt als eine der wichtigsten in der Luftfahrt-Branche und ist ein wesentlicher Maßstab für Passagierzufriedenheit.
 
Laufend Auszeichnungen für Servicequalität am Flughafen Wien
Die Servicestrategie des Flughafen Wien greift: Im Skytrax-Ranking stellt der Wiener Airport nun zum dritten Mal die beste Flughafen-Mannschaft Europas. Am 6. März 2017 wurde der Flughafen Wien mit dem Award in Gold für die beste „Airport Service Quality“ von ACI (Airport Council International) ausgezeichnet, nach Bronze im Jahr davor. Für die ausgeprägte Barrierefreiheit am Standort wurde der Airport 2015 mit dem Beryll-Award ausgezeichnet und seit 2016 darf der Flughafen Wien das Prädikat „4-Star-Airport“ von Skytrax führen.
 
Nähere Informationen unter  http://www.worldairportawards.com
 
Bildtext: Dr. Günther Ofner und Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, mit dem Skytrax Award zum „Best Airport Staff Europe“.

Best Airport Staff Europe 2016 | 18.03.2016

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Am 16. März 2016 verlieh die Luftfahrt-Ratingagentur Skytrax den Mitarbeitern des Flughafen Wien den Preis „Best Airport Staff Europe“.
Damit schreiben wir Luftfahrtgeschichte. Noch nie zuvor ist es einem Airport gelungen, diesen Titel zu verteidigen. Dieser Preis würdigt die hervorragende Dienstleistungsorientierung, Kompetenz und Freundlichkeit, mit denen wir unseren Passagieren und Kunden begegnen. Es ist folglich eine Auszeichnung, die wir als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Unternehmens errungen haben. Es ist unser Einsatz, unser verantwortungsvoller und freundlicher Umgang mit Reisenden und Besuchern, unser kompetentes Auftreten gegenüber unseren Passagieren, die Skytrax – auf Basis von weltweit über 13 Millionen Interviews mit Airport-Kunden- ausgezeichnet hat.
Die abermalige Auszeichnung für den „Best Airport Staff Europe“ ist ein weiterer Beweis, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Unsere Anstrengungen, unseren Kunden mit vielen hunderten kleinen und größeren Maßnahmen – etwa auch im Rahmen der Service-WM – mehr Komfort und mehr Wohlgefühl  zu bieten, sind keine vergebliche Mühe: Sie werden bemerkt, sie werden anerkannt und sie werden - zum wiederholten Male – ausgezeichnet!

Berufs- und Studienmesse 2016 | 09.03.2016

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VIAS war auch dieses Jahr auf der größten Messe für Beruf und Studium, der BeSt³ in der Wiener Stadthalle vertreten. Vom 03.03.2016 bis 06.03.2016 konnten alle Interessenten am Stand von VIAS in die Rolle eines Security Agents der Fluggastkontrolle schlüpfen. So war es möglich eine Metalldetektorschleuse aus der Nähe zu betrachten und zu bedienen oder seine Schuhe in einem Schuhdetektor zu überprüfen.
Selbstverständlich standen auch zwei eigens installierte Röntgenbildsimulatoren zur Verfügung, an welchen  alle Standbesucher ihr Geschick bei der Analyse von aktuellen Röntgenbildern von Gepäckstücken unter Beweis stellen konnten.
Natürlich bot VIAS auch dieses Jahr wieder mehrere attraktive Stellen im Bereich der Sicherheitskontrolle von Fluggästen und dem Special Assistance Team an.
Dieses Jahr neu war das eigens kreierte Students-Special, welches besonders geeignet für Studentenjobber ist. Es bietet die Möglichkeit bis zu viermal im Monat jeweils sonntags für rund 10 Stunden einen äußerst lukrativen und spannenden Nebenjob auszuüben.


Wir haben uns sehr gefreut so vielen Interessenten der Fluggastkontrolle das umfangreiche Aufgabengebiet von VIAS näher zu bringen zu können und bedanken uns bei allen Standbesuchern.

VIAS wurde mit dem BGF-Gütesiegel ausgezeichnet | 26.02.2016

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VIAS wurde nach erfolgreicher Projektarbeit am 18.02.2016 in einem feierlichen Rahmen für das Projekt „Wir für uns“ in St. Pölten mit dem BGF-Gütesiegel ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wurde persönlich von Frau Bundesminister für Gesundheit, Dr. Sabine Oberhauser, an die VIAS übergeben. Bei dieser Veranstaltung wurden noch andere Unternehmen aus Niederösterreich mit dem BGF-Gütesiegel ausgezeichnet.
Das Projekt „Wir für uns“ hat am 30.04.2012 begonnen. In seiner mehr als 3 jährigen Laufzeit, wurde „Wir für uns“ durch viel Detailarbeit,aber auch durch größere  Projekte, erfolgreich umgesetzt.
Durch die Mitarbeit von unseren Sicherheitskontrollorganen, Trainer, SKA´s, Service Officer, Operation Officer,  Koordinatoren, Tagesplaner, Dienstplaner, Duty Officer ,Schulung-/ Recruiting, Controller,  Security-/Servicemanager, Betriebsleitung, Geschäftsleitung und Betriebsräte, unterstützten uns mehr als 420 MitarbeiterInnen in 16 Gesundheitszirkeln, 6 Projektgruppen und den unzähligen Sitzungen und Besprechungen, sodass unser gemeinsames Ziel der betrieblichen
Gesundheitsförderung erreicht werden konnte.
Nur durch diesen beispiellosen Einsatz aller MitarbeiterInnen konnten alle 81 Projekte umgesetzt werden. Hier nochmals einige der 81 Projekte:
Bessere Information
Eigener E-Mail Account für alle Mitarbeiter
Ausstattung Sozialräume
Neue Mikrowellen, Kochplatten, Küchenzeile, Spinde u.v.m.
Ausstattung Arbeitsplatz
Beleuchtung B-Busgates, Blendschutz Monitoroperator, verbesserte Luftfeuchtigkeitswerte u.v.m.
Hygiene
Desinfektionsspender in allen Bereichen, Handschuhe, bedarfsgerechte Reinigung der Arbeitsplätze und Sozialräume inkl. Kühlschrank u.v.m.
Uniform
Blaue Weste, Security Schulterklappen, SKA und Trainer Badges, Schneiderei u.v.m. 
Wir bedanken uns bei allen VIAS MitarbeiterInnen und  all denjenigen  VIE MitarbeiterInnen, welche so unermüdlich und voller Tatendrang an diesem Projekt „Wir für uns“ mitgearbeitet haben.
Daraus entsteht unsere Verpflichtung, das Projekt „Wir für Uns“ langfristig weiter zu führen.

Unser Arbeitsplatz der Flughafen Wien ist 4-Star-Airport | 24.02.2016

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VIE in der Top-Liga der Airports
Flughafen Wien in der Top-Liga der Airports: Skytrax überreicht 4-Star-Prädikat 

Hohe Anerkennung für den Flughafen Wien: Das renommierte Marktforschungsinstitut Skytrax hat dem Flughafen Wien das Prädikat „4-Star Airport“ verliehen. Heute, am 24. Februar 2016, wurde die Auszeichnung im Rahmen eines Festaktes an den Flughafen Wien offiziell überreicht. Edward Plaisted, CEO von Skytrax, gratulierte im Beisein von Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann des Landes Niederösterreich, und Mag. Renate Brauner, Amtsführende Stadträtin der Stadt Wien den Vorständen der Flughafen Wien AG Dr. Günther Ofner und Mag. Julian Jäger. Europaweit tragen nur zehn Airports diese Auszeichnung, der Flughafen Wien rangiert damit in der europäischen Top-Liga.
 
Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann des Landes Niederösterreich, unterstrich in seinem Statement seine Freude über die positive Entwicklung des Flughafens und die wichtige Rolle des Flughafens als Arbeitgeber: „Der Standort Flughafen ist mit 20.000 Beschäftigten ein wesentlicher Wirtschaftsmotor, der viele neue Arbeitsplätze in der Region schafft. Das 4-Stern-Prädikat wertet den Standort massiv auf.“
 
Mag. Renate Brauner, Amtsführende Stadträtin der Stadt Wien, über die zentrale Rolle des Wiener Flughafens für Tourismus und Wirtschaft: „Der Airport ist das Tor zur Welt für den Wirtschaftsstandort Wien und eine wichtige Visitenkarte für den heimischen Tourismus. Die 4-Stern-Bewertung unterstreicht die hohe Qualität, die der Flughafen Wien seinen Reisenden und damit unseren Gästen bietet.“
 
Edward Plaisted, CEO von Skytrax, freut sich einen neuen Flughafen in der illustren Runde der 4-Star Airports begrüßen zu dürfen: „Der Flughafen Wien hat mit seiner ausgeprägten Serviceorientierung und modernen Infrastruktur am Standort überzeugt. Wir freuen uns, den Flughafen Wien in der Liga der europäischen 4-Star Airports begrüßen zu können.“
 
Für Dr. Günther Ofner und Mag. Julian Jäger, Vorstände der Flughafen Wien AG, ist die Bewertung eine Bestätigung für die erfolgreiche Servicestrategie: „Die Verleihung des 4-Star-Prädikats beweist, dass unsere Serviceoffensive von Passagieren und internationalen Fachexperten gleichermaßen geschätzt wird. Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung und setzen unsere Strategie zur Steigerung der Servicequalität konsequent weiter fort.“
 
Verschiedene Qualitätsfaktoren wurden analysiert
Grundlage für die „4-Star“-Bewertung war eine mehrtägige Evaluierung durch ein internationales Expertenteam von Skytrax, bei der die Servicequalität am Airport, die Terminalinfrastruktur, Shopping- und Gastronomieangebote sowie nützliche Dienstleistungen für Passagiere geprüft und bewertet wurden. Hier hat der Flughafen Wien im Rahmen seiner Serviceoffensive in den vergangenen Jahren bis heute viel erreicht: So wurden ein  neues Leitsystem und barrierefreie Informationsmonitore, Angebote für Familien mit dem Family Fun Gate und der Familien-Sicherheitskontrolle, spezielle Serviceschalter und elektronischen Wartezeitenanzeigen an den Sicherheitskontrollen und andere Angebote neu eingeführt und es wird laufend an weiteren Services gearbeitet.
 
Nur zehn „4-Star-Airports“ in Europa
Mit dem 4-Sterne-Prädikat ist der Flughafen Wien auf einem Qualitätslevel mit neun anderen europäischen Airports: So sind auch die Flughäfen Amsterdam Schiphol, Barcelona El Prat, Kopenhagen, Düsseldorf, Frankfurt, Helsinki, London Heathrow, Paris Charles de Gaulle und Zürich im Ranking vertreten. Weltweit gibt es 35 „4-Star-Airports“, darunter große Standorte wie der Abu Dhabi International Airport und der Kuala Lumpur International Airport. Von Trägern der nächsthöheren Auszeichnung – dem „5-Star-Airport“ – gibt es weltweit nur fünf und mit dem Flughafen München nur einen in Europa.
 
Bereits zweite Auszeichnung von Skytrax
Das 4-Sterne-Gütesiegel ist bereits die zweite Skytrax-Auszeichnung für den Flughafen Wien: Bereits im Frühjahr 2015 wurde dem Flughafen Wien der Award für die beste Flughafen-Mannschaft („Best Airport Staff Europe“) verliehen. Dabei wurden in einer Befragung von weltweit mehr als 13 Mio. Reisenden die Dienstleistungsorientierung und Servicequalität aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den passagiernahen Bereichen, wie im Terminal, an den Sicherheitskontrollen, bei den Info-Schaltern, in den Shopping & Gastronomie-Einrichtungen und vielen weiteren kundenrelevanten Schnittstellen bewertet. Über 550 Flughäfen weltweit werden dabei analysiert.
 
Skytrax: international renommiertes Marktforschungsinstitut für die Luftfahrt
Das Marktforschungsinstitut Skytrax führt seit 1990 weltweit Qualitätsrankings auf internationalen Flughäfen sowie bei Airlines durch. Bewertet werden dabei vor allem Servicequalität, Komfort, Sicherheit und viele weitere Kriterien. Die jährlichen Umfragen des Instituts gelten als global angesehene Passagierstudien der Luftfahrt.

NZZ Reportage | 02.02.2016



Mitarbeiter aus 52 Nationen arbeiten am Wiener Flughafen, gut ein Dutzend Glaubensrichtungen sind auf dem 1.000 Hektar großen Gelände vertreten. Als das Erstaufnahmezentrum Traiskirchen im Sommer aus allen Nähten platze, wurden hunderte Flüchtlinge aufgenommen. Wie funktioniert diese Mischung? Und vor allem: warum? 
Text: Julia Herrnböck; Video und Fotos: Lukas Wagner

„Yes we can“, sagt Henry M. und greift lachend an seine Baseballkappe. Der Schriftzug „Obama Mr. President“ ziert den schwarzen Stoff. „Wir schaffen das schon“, legt er nach und zitiert damit auch gleich Angela Merkel.
Im Gegensatz zur deutschen Bundeskanzlerin spricht M. nicht nur über die Aufnahme von Flüchtlingen; der Mitarbeiter des Wiener Flughafens ist generell davon überzeugt, dass Zuwanderung gelingen kann. Und vielleicht hat M. recht, zumindest was den Mikrokosmos in Wien-Schwechat betrifft. Dort scheint zu funktionieren, was im Rest des Landes und in weiten Teilen der Welt Verunsicherung und Ratlosigkeit hervorruft.
In den vergangenen Jahren wurde die Belegschaft des Vienna Airport zunehmend internationaler. Die liberale EU-Gesetzgebung und eine immer mobiler werdende Gruppe Arbeitnehmer aus der ganzen Welt haben dazu beigetragen, dass heute Menschen aus der ganzen Welt am Flughafen arbeiten.

52 Nationen Staatsangehörigkeit nach Land:
Afghanistan, Ägypten, Angola, Bosnien, Brasilien, Bulgarien, Burkina Faso, China, Deutschland, Finnland, Frankreich, Georgien, Ghana, Griechenland, Großbritannien, Indien, Irak, Italien, Japan, Kanada, Kasachstan, Kosovo, Kroatien, Kuba, Luxemburg, Madagaskar, Marokko, Mazedonien, Mexiko, Moldawien, Nepal, Niederlande, Österreich, Pakistan, Peru, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Tunesien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Venezuela, Weissrussland
sind es im Moment. Je nach Zählart sind zwischen zehn und zwölf ReligionenAngeführte Bekenntnisse: altkatholisch, anglikanisch, buddhistisch, evangelisch, hinduistisch, islamisch, Jüdisch, neuapostolisch, orthodox, römisch-katholisch, Zeugen Jehovas, ohne Bekenntnis vertreten: Es gibt Altkatholiken und Zeugen Jehovas, Hinduisten, Christen, Muslime und Juden.
„Der Glaube ist was fürs Wohnzimmer“, sagt M., „hier gibt es Arbeit, und die müssen wir machen.“ Er selbst ist vor mehr als zehn Jahren aus Ghana nach Österreich zu seiner Frau gezogen. Sein Kollege Elvis P. flüchtete 1993 aus Bosnien-Herzegowina vor dem Krieg, Raymundo S. verließ mit seinen Eltern vor 15 Jahren die Philippinen. Die drei arbeiten zusammen in einem Team auf dem Vorfeld, dort wird das Gepäck verladen und Flugzeuge vor dem Start und nach der Landung abgefertigt.
 Später stößt noch Anderson M. dazu, er stammt ursprünglich aus dem Karibikstaat Trinidad und Tobago und arbeitet seit sechs Jahren am Flughafen. Die vier sind sich einig: Das Zusammenspiel von so vielen Menschen aus verschiedenen Ländern und Weltanschauungen basiert auf Respekt und Regeln. Wer unzuverlässig sei, bekomme Probleme im Team. Wer intolerant ist, erst recht.
Ein Flughafen ist per se ein ungewöhnlich internationaler Ort: Durchschnittlich 60.000 Passagiere zählt der Vienna Airport täglich, rund 5.000 Mitarbeiter arbeiten direkt bei der Flughafen Wien AG, insgesamt haben mehr als 20.000 Menschen auf dem Gelände ihren Arbeitsplatz.
Dass es bei so vielen Hintergründen, vor allem im Hinblick auf die angespannte politische Weltlage, nicht zu mehr Konflikten unter den Mitarbeitern kommt, ist nicht selbstverständlich. An einem deutschen Flughafen etwa habe es vor einigen Jahren zwischen den einzelnen Communities gekracht, die Auseinandersetzungen gingen bis zu Handgreiflichkeiten und Drohungen gegen Vorgesetzte, erzählt Christoph Lehr, Leiter der Personalabteilung der Flughafen Wien AG. „Ich will nichts schönreden, aber das kennen wir in Wien nicht“, sagt er.

Entwicklung der letzten Jahre
Verläuft Integration am Flughafen wirklich so reibungslos, wie das Mitarbeiter und Management behaupten? Und wenn ja: warum? Als Personalchef Lehr vor mehr als 15 Jahren angefangen hat, waren Mitarbeiter mit internationalem Background kaum ein Thema. Aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen waren die meisten Angestellten noch österreichische Staatsbürger.
Die Sicherheitsvorkehrungen sind streng geblieben – jeder Mitarbeiter muss ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen können, in einigen Einsatzbereichen gibt es zusätzliche Überpüfungen durch das Innenministerium – die Arbeitsgesetze aber sind heute liberaler. Und so kam es, dass der Mitarbeiterpool in wenigen Jahren um viele Nationen erweitert wurde.
Die Führungskräfte werden in Schulungen sensibilisiert und erhalten interkulturelle Trainings. Lehr glaubt nicht, dass es deswegen so gut funktioniert. „Es ist die Durchmischung“, meint der Personalchef. „Patentrezept haben wir trotzdem keines.“ Im Recruiting werde darauf geachtet, dass keine Gruppe stärker vertreten ist als andere; auch ethnische Listen bei Betriebsratswahlen sind nicht gern gesehen. Mitarbeiter sollen sich integrieren, nicht polarisieren.
Vorstand Günther Ofner nennt den Flughafen einen „Integrationsschmelztiegel“. In einer E-Mail schreibt er, dass angesichts der Bevölkerungspyramide sogar um zusätzliche Arbeitskräfte gekämpft werden müsse. „Wir leben Integration und sie funktioniert klaglos. Ich denke, dass es in der Verantwortung der Wirtschaft liegt, sich aktiv darum zu bemühen.“
 Fragt man Christoph Lehr nach der gesellschaftspolitischen Dimension von Zuwanderung, wird er nachdenklich. Er könne die Ängste verstehen, die mit den Berichten einhergehen, das Schaffen von Feindbildern. Aber auf der anderen Seite sei gerade die aktuelle Situation eine Riesenchance. Sie werde nur kaum kommuniziert. „Es ist auch für unsere Abteilung eine Bereicherung, wenn Mitarbeiter aus anderen Ländern von ihrem Familienleben erzählen, von religiösen Festen und ihrer Heimat.“
 Das größte Asset von internationalen Mitarbeitern ist sicherlich Sprachkompetenz. Im Notfall können alle Passagiere mit Dolmetschern versorgt werden, auch der Zoll oder die Polizei greift gerne darauf zurück. Der Franzose Philippe B. etwa arbeitet seit 2013 als Service Officer am Flughafen. Eigentlich ist er ausgebildeter Dolmetscher und parliert auf Spanisch, Portugiesisch, Deutsch und Englisch. Respekt und Verständnis setze die Zusammenarbeit voraus. „Wenn die Gesellschaft so funktionieren würde, sehe die Welt ganz anders aus“, meint er.
Seine Kollegin Emra Y. ist Duty Officer und kümmert sich vor allem um die Arbeitsabläufe. Sie kommt ursprünglich aus der Türkei und spricht neben Deutsch und Türkisch auch Kurdisch. Österreich habe sie immer als offen und tolerant wahrgenommen. Deswegen habe auch sie gerne geholfen, als im Sommer spontan Füchtlinge auf dem Gelände des Flughafens aufgenommen wurden.

Dauerhaftes Asylquartier errichtet
Rund 250 Menschen wurden in einer adaptieren Gerätehalle untergebracht. Es war als Notquartier für die Dauer der eklatanten Unterbringungsnot gedacht, als Asylwerber auf der Wiese in Traiskirchen schlafen mussten. Y. und viele andere Mitarbeiter wurden in ihrer Arbeitszeit freigestellt, um freiwillig beim Aufbau oder beim Übersetzen zu helfen. Eine bewegende, wichtige Erfahrung sei das für sie gewesen, sagt die junge Frau.
Im Winter wurde von der Flughafen Wien AG ein langfristiges Quartier für rund 400 Asylwerber auf dem Gelände errichtet. Das Rote Kreuz betreibt es, weiterhin engagieren sich Ehrenamtliche vom Flughafen. Das Flüchtlingshochkommissariat UNHCR lobte die Einrichtung als eine der „besten Betreuungsstellen des Landes“.
Nicht alle Mitarbeiter waren begeistert. „Das Projekt hat auch polarisiert im Unternehmen“, sagt Lehr. Die Meinungen über Flüchtlinge, die in Internetforen zu lesen sind, gibt es natürlich auch am Flughafen.
Das Management hat mögliche Unruhe bei der Belegschaft in Kauf genommen. „Wir wollen damit unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. Und letztlich auch ein Zeichen setzen, dass es um Taten geht und nicht um Verantwortungszuweisungen“, so Vorstand Günther Ofner. 

 

BeSt³ 2016 03.03.2016 - 06.03.2016 | 15.01.2016

: Trotz steigenden Temperaturen und strahlendem Sonnenschein besuchten viele Interessenten die sehr umfangreich gestaltete Messe


Bereits zum 3. Mal sind wir auf der Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung, BeSt³ dabei.
Unsere staatlich zertifizierten Trainer und MitarbeiterInnen der Recruiting-Abteilung informieren Sie nicht nur über unsere Kernaufgabe, den Sicherheitskontrollen am Flughafen Wien, sondern auch über unsere vielfältigen Tätigkeitsbereiche, unsere betriebseigene Schulungsakademie, Einstiegs- und Bewerbungsmöglichkeiten sowie sämtliche Karrierewege.
Damit sich interessierte BerufseinsteigerInnen unsere Arbeit besser vorstellen können, wird es auch heuer die Möglichkeit geben, unseren eigens entwickelten XRAY-Simulator zu testen, um Röntgenbilder von Gepäckstücken zu analysieren, durch eine richtige Metalldetektorschleuse zu gehen oder den Metallgehalt in den Schuhen mit einem Einzelschuhmetalldetektor zu überprüfen.
Nehmen Sie Ihre Zukunft in die Hand und besuchen Sie uns, den Spezialisten im Bereich der Aviation-Security, auf der BeSt³ vom 03. bis 06. März 2016 in der Wiener Stadthalle.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf | 01.12.2015

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Das Bundesministerium für Familien und Jugend verlieh im September 2015 das Grundzertifikat „Audit berufundfamilie“ an die Flughafen Wien AG.
Dieses Zertifikat anerkennt die Bemühungen aller Unternehmen der FWAG Gruppe, Maßnahmen für seine MitarbeiterInnen zu setzen um den oft schwierigen Spagat zwischen Privat- und Berufsleben zu schaffen.
Mehrere Wochen Projektarbeit aller Beteiligten waren hierfür nötig.
Eine dieser Maßnahmen, wird der im Dezember 2015 erstmals stattfindende „Baby-Brunch“ sein.
Hierbei handelt es sich um ein Treffen aller karenzierter MitarbeiterInnen, um die Verbindung zum Unternehmen während der Karenzzeit nicht abbrechen zu lassen und über Neuerungen in der jeweiligen Abteilung informiert zu werden.
Eine ähnliche Maßnahme hat VIAS bereits umgesetzt;
Jeder Mitarbeiter erhielt im September 2015 einen personalisierten, firmeneigenen Mailaccount.
Durch den Versand von Newslettern, Dienstplänen, Menüplänen, uvm. kann sichergestellt werden, dass jede/r KollegIn stets über wichtige Informationen gleichermaßen Bescheid weiß.

Wir freuen uns auf weitere, spannende Innovationen und gute Zusammenarbeit mit all unseren KollegInnen.

Ein Zeichen der Menschlichkeit | 17.08.2015



Seit Montag dem 17 August 2015 steht die Gerätehalle Nord des Flughafen Wiens hilfesuchenden Menschen als Notunterkunft zur Verfügung. Damit hat die Flughafen Wien AG in Zusammenarbeit mit dem BM.I (Bundesministerium für Inneres) entlastend auf die derzeitig sehr angespannte Flüchtlingssituation reagiert.
Innerhalb nur weniger Stunden, konnte mit Hilfe mehrerer Abteilung der Flughafen Wien AG, des roten Kreuzes sowie von VIAS eine komfortable Erstunterkunft eingerichtet werden. Die Notunterkunft verfügt über eine ausreichende Anzahl an WC- und Duschanlagen, einem großen Essbereich, einer Kinderspielecke sowie einem kleinen Waschsalon eingerichtet werden. VIAS als Sicherheits- und Servicedienstleister der Flughafen Wien AG sorgt unter anderem während des gesamten Einsatzzeitraumes für die Sicherheit aller Beteiligten. Des Weiteren konnten durch Fachkräfte aus dem Servicebereich der Firma VIAS mehrere Dolmetscher zur Verfügung gestellt werden, welche laufend den Einsatzkräften vor Ort zur Verfügung stehen und einen äußerst wertvollen Beitrag zur interkulturellen Kommunikation leisten.
 
Deutschkurse für unsere Mitmenschen
Ebenso werden durch die Kommunikationsabteilung der Schulungsakademie Deutschkurse angeboten, die sich großer Beliebtheit erfreuen. So werden jeweils Dienstags und Freitags Kurse in der Dauer von rund 4 Stunden in der Schulungsakademie von VIAS mit der Unterstützung von Dolmetschern abgehalten. Rund 30 Interessierte nutzen in jeder Unterrichtseinheit die Chance sich Basiswissen der deutschen Sprache anzueignen.
 
Auch Lehrer unterstützen
Unter den Asylsuchenden befinden sich auch Lehrer für die Sprachen Englisch und Arabisch. Sofort boten Sie ihre Hilfe an und unterstützten die firmeninterne Kommunikationsabteilung beim Aufbau des Kursangebots. Gemeinsam mit der Flughafen Wien AG konnte VIAS ein Zeichen der Menschlichkeit setzen - sei es bei der Essensausgabe, beim Einrichten einer Spielecke, beim Lösen von Problemen oder einfach nur im Dialog mit Hilfesuchenden.
Wir freuen uns über diese wichtige Aufgabe.

 

VIAS - die tierfreundliche Sicherheitskontrolle | 29.06.2015



 VIAS achtet auf unsere tierischen Freunde. 
Um die notwendige Sicherheitskontrolle so schnell, unkompliziert und schonend wie möglich zu machen, hat sie VIAS etwas ganz besonderes einfallen lassen.
Sehen Sie selbst.

 

VIAS Explosive Force | 04.05.2015



Sie kennen ja bestimmt das F.B.I., die C.I.A. oder die Cobra, aber haben sie schon mal von der „Explosive Force“ gehört? Das ist die Einheit der Sprengstoff-Spürhunde, die am Flughafen Wien Schwechat ihren Dienst absolviert. Unser Café Puls Tierarzt Chris Tanczos war mit den topausgebildeten Spürnasen im Einsatz und hat sich angeschaut, wie die Hunde trainiert werden.

 

Technisches Museum Wien - Mobilitätstage 2015 | 31.03.2015



Erster Auftritt von VIAS bei einer Museumsausstellung - kinderbegeisternd - faszinierend - unvergesslich.
Die Flughafen Wien AG ist mit mehreren Exponaten, unter anderem der letzten DOT-Matrix Anzeige, einer detailgetreuen Replik des Flughafengeländes, mehreren Flugzeugen uvm., im technischen Museum Wien dauerhaft vertreten. Unter dem Titel "Mobilitätstage" stellte das Museum die unfassbar faszinierenden Fortschritte in der Verkehrsbranche der letzten Jahrhunderte den rund 4000 Besuchern zu Schau. Der VIE komplettierte seinen Auftritt im Rahmen dieser Sonderausstellung mit einem großen Stand der Betriebsfeuerwehr, dem Medical Center und auch der Sicherheitskontrolle der VIAS. Die Kollegen Sven Radisch und Christian Wittmann aus der Schulungsakademie, konnten die vermehrt sehr jungen Besucher mit Demonstrationen, der für die Flugbranche unabdingbar wichtigen Aufgabe des Kontrollbediensteten schlichtweg begeistern. Unsere Interessenten konnten anhand von vorgestellten Röntgenbildern Gepäckstücke analysieren, einen WTMD durchschreiten und viel Informationsmaterial zur Sicherheitskontrolle entdecken. Die Aufklärungsarbeit vieler Fragen zur Sicherheitskontrolle wurde dankend in Anspruch genommen.
Wir bedanken uns bei allen Besuchern und freuen uns auf ein Wiedersehen.

Sicherheitstagung am Flughafen Wien | 06.11.2014



Innenministerin Mag.  Johanna Mikl-Leitner besuchte am 6. November 2014 im Rahmen des Sicherheitstages den Flughafen Wien – Schwechat.
Fast 22 Millionen Menschen frequentierten im Jahr 2013 den Flughafen Wien-Schwechat. "Der Flughafen Wien-Schwechat ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für Millionen von Reisenden rund um den Globus", betonte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. Um Sicherheit gewährleisten zu können, brauche es vor allem einen ständigen Dialog zwischen dem Stadtpolizeikommando Schwechat, der Flughafen Wien AG und der Vienna International Airport Security Services Ges.m.b.H. Auch die internationale Vernetzung spiele eine wichtige Rolle, etwa die enge und gute Zusammenarbeit mit den Flughäfen München und Zürich.
Ausdrücklich erwähnt und gelobt wurde von der Innenministerin die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen der Polizei, dem Flughafen und VIAS. “Ein intensiver Dialog zwischen  allen für Sicherheit zuständigen Stellen und Personen sei unerlässlich”, so Fr. Mag. Mikl-Leitner weiter, um auch in Zukunft den exzellenten Sicherheitsstandard am Flughafen Wien zu halten.
Ein neues Projekt des Stadtpolizeikommandos Schwechat mit der Flughafen Wien AG soll künftig die Polizei für Passagiere auf den ersten Blick sichtbar machen. Über Sprechstellen, sogenannte Servicepoints, sollen Bürgerinnen und Bürger direkt mit der Polizei in Kontakt treten können. Ein einheitliches Erscheinungsbild und mehrsprachige Hinweisschilder sollen ein schnelles Auffinden der Servicepoints ermöglichen.

 

ÖSV Starss bei der VIAS Sicherheitskontrolle | 28.11.201



Am 28.11.2014 waren Marcel Hirscher, Matthias Mayer,  Nicole Hosp, Mario Matt, Elisabeth Görgl und Anna Fenninger am Flughafen Wien für Filmaufnahmen unterwegs. Der ORF drehte am Vienna International Airport  für die SKI WM 2015  einige Werbeszenen.  Die ÖSV Stars zeigten sich sehr Volksnah und zugänglich im Umgang mit den VIAS Mitarbeitern. Diese einmalige Chance nutzten unsere  Mitarbeiter  der Sicherheitskontrolle dankend  für ein gemeinsames Foto mit den sehr sympathischen Ski Stars.
Andreas Frommberger (VIAS Duty Officer): „Anna Fenninger ist in Natur noch  hübscher  als  im Fernsehen“.
Fatmagül Saglam (VIAS Duty Officer): „Marcel Hirscher ist ausgesprochen freundlich und es war aufregend und etwas Besonderes bei den Dreharbeiten dabei zu sein“.
VIAS drückt unseren Ski-Stars in der kommende Saison die Daumen!